Hier kommt Per Øivind!

Per Øivind ist ein junger Mann von 25 Jahren. Er leidet an Cerebralparese mit dem Funktionsgrad GMFCS II. Per ist gern so oft wie möglich körperlich aktiv. Er kann mit Unterstützung gehen. Die meisten Alltagsaktivitäten bewältigt er allein, obwohl er unter verschiedenen Bewegungseinschränkungen leidet. Vor allem sein rechter Ellenbogen und das rechte Knie sind davon betroffen. Außerdem sieht er nicht sehr gut.


Je älter Per wurde, desto mehr ließen seine grobmotorischen Fähigkeiten nach. Seine Gehfähigkeit verschlechterte sich zusehends. Er benötigte zum Gehen jetzt mehr Unterstützung als vorher. Hüfte und Knie waren durch Kontrakturen eingeschränkt, zudem litt Per unter muskulärer Spastik.

Aufgrund dieser Entwicklung konnte Per seinen gewohnten Aktivitäten oft nicht mehr nachgehen und war immer häufiger dazu gezwungen den Tag im Sitzen zu verbringen.

Kennengelernt hat Per den Innowalk als er sich im Jahr 2015 zu einer Hüftoperation entschloss. Seine Physiotherapeutin riet ihm damals dazu in den Monaten vor und nach dem Eingriff einen Innowalk zu benutzen, damit er von den positiven Ergebnissen der Operation optimal profitieren konnte. Per begann mit 20 bis 30 Minuten täglich im Innowalk. Heute trainiert er zweimal täglich für je eine Stunde.

Erwachsene mit CP – Bewegung bedeutet Lebensqualität

Einer Studie der CP Society in Norwegen zufolge erlebt fast die Hälfte der an CP erkrankten Erwachsenen im Laufe der Zeit eine allmähliche Verschlechterung ihrer Gehfähigkeit, insbesondere zwischen dem 15. und dem 35. Lebensjahr.

Die Betroffenen sehen darin die Ursache für eine Zunahme der Schmerzen, weniger Energie und allgemein eine verminderte Teilhabe an ausreichend körperlicher Aktivität. Das Nachlassen der grobmotorischen Fähigkeiten kann daher auch und gerade für relativ junge Erwachsene mit CP eine große Herausforderung darstellen.

Die Untersuchungen im Rahmen der Studie haben bestätigt, dass es für Menschen mit CP sehr wichtig ist, ihr ganzes Leben lang persönlich betreut zu werden – ein Prozess, bei dem die individuellen, dokumentierten Bedürfnisse und Risikofaktoren des einzelnen Patienten immer zu berücksichtigen sind. Diese Menschen brauchen ihr Leben lang das richtige Maß an körperlicher Aktivität und an Ruhephasen, um verschiedene Funktionsbereiche weiterentwickeln oder zu erhalten.

“Anders als statische Hilfsmittel wie Stehrollstühle oder Stehbretter ist der Innowalk ein einfaches Verfahren, um ein gutes Bewegungsmuster zu erreichen. Er bietet uns eine bevorzugte Methode, um eine dynamische Lastaufnahme durch das Muskel- und Skelettsystem zu ermöglichen. Der Einstieg in den Innowalk ist für den Nutzer und den Therapeuten leicht zu bewältigen. Die unterstützte Aktivität trägt dazu bei, die grobmotorischen Fähigkeiten und nicht zuletzt die Gehfähigkeit zu erhalten und zu verbessern.”

– Haldis, Physiotherapeutin

 

Per Øivinds Erfahrungen mit dem Innowalk


  • Das funktionale Training hat den Gang und die Gehfähigkeit von Per soweit verbessert, dass
    er nun wenig oder keine Unterstützung mehr benötigt, um allein zu gehen.
  • Mehr Beweglichkeit mit größerem Bewegungsspektrum der Hüft- und Kniegelenke, infolgedessen größere Schrittlängen.
  • Dauerhaftes Sitzen wird reduziert.
  • Mehr Motivation und Freude am Training.